Im Wahlkreis 1

Mein Wahlkreis I – Hamburg-Mitte

Als langjähriger Bezirksabgeordneter kenne ich Hamburg-Mitte sehr gut. Durch die Politik der CDU hat sich die Stadt in den letzten Jahren sehr unterschiedlich entwickelt. Nie war das Gefälle zwischen den Stadtteilen größer, denn die CDU hat mit Leuchturmprojekten immer nur die schönen Seiten unserer Stadt aufpoliert. Ich möchte, dass die Stadtteile in unserem Wahlkreis wieder stärker zusammenwachsen, anstatt sich weiter auseinander zu entwickeln.

Sozialdemokratische Politik will Stadtteilinteressen zusammenführen und die soziale Abkopplung einzelner Stadtteile verhindern. Die SPD will, dass die Menschen sich in ihrem Stadtteil wohl fühlen und sich mit ihrem Stadtteil und ihren Nachbarschaften identifizieren. In der Bezirksversammlung habe ich mich für die “Politik der guten Nachbarschaft” eingesetzt. Das heißt für mich Menschen zusammenbringen, Bürgerengagement fördern und Beteiligung stärken. Das möchte ich in der Bürgerschaft fortführen.

Wohnraum schaffen

Die verfehlte Wohnungsbaupolitik der CDU und GAL in den letzten Jahren hat dafür gesorgt, dass der Wohnraum immer knapper wird. Die Mieten steigen und die angestammte Bevölkerung wird aus ihren Stadtteilen verdrängt. Hier müssen wir umsteuern.

Als Bezirksabgeordneter hab ich mich für die soziale Erhaltungsverordnung in St. Georg und St. Pauli eingesetzt und für die Verlängerung dieser für den Erhalt funktionierender Nachbarschaften wichtigen Verordnung in der südlichen Neustadt eingesetzt. Der soziale Ausgleich und die Verhinderung von Verdrängung ist mir eine Herzensangelegenheit.

Da der Platz für neuen Wohnraum sehr knapp ist, müssen wir in Hamburg mit den wenigen Flächen klug wirtschaften. Wenn Flächen für bestimmte Nutzungen nicht mehr benötigt werden, sollten wir diese in erster Linie für Wohnraum zur Verfügung stellen. In den letzten Jahren hat die SPD beispielsweise dafür gekämpft, dass auf dem freigewordenen Gelände der Katharinenschule in der Innenstadt das Katharinenquartier entstehen wird. Nebenan am Katharinenfleet werden leerstehende Büros abgerissen und demnächst Wohnungen gebaut. Insgesamt werden nur in diesem kleinen Quartier ca. 300 neue Wohnungen entstehen. Umwandlung von leerstehenden Büros und Flächen, die für andere Zwecke nicht mehr benötigt werden in Wohnraum, diesen Weg müssen wir konsequent weiter gehen!

Neue Perspektiven für Hamm-Süd

Der südliche Teil des Stadtteils Hamm (bisher: Hamm-Süd) liegt nur wenige Kilometer östlich der Hamburger Innenstadt am Ufer der Bille. Der Großteil der Flächen des Stadtteils wird seit der fast vollständigen Zerstörung der ehemals dichten Wohnbebauung im Zweiten Weltkrieg gewerblich bzw. industriell genutzt. Dabei bietet sich dieses Quartier durch seine Lage am Wasser als attraktiver Wohnstandort an. Bisher sind sämtliche Bemühungen des Bezirkes Hamburg-Mitte fehlgeschlagen, sich auf Verwaltungsebene mit der Wirtschaftsbehörde über eine veränderte Nutzung der bislang gewerblich oder industriell genutzten Flächen in Hamm-Süd zu einigen. Dabei könnte man westlich des Borstelmannswegs, südlich der Süderstraße und östlich des Ausschläger Weges wunderbar Wohnungen schaffen. Dafür müssen wir sorgen!

Aktive Stadtteilentwicklung in Horn

Seit über zehn Jahren ist die Horner Geest Gebiet der Aktiven Stadtteilentwicklung. Hier haben sich viele Menschen für ihr Quartier engagiert und es sind viele Projekte entstanden: Neue Spielplätze, Umgestaltung des Eingangs am Horner Moor und der Flächen um das Schiffbeker Moor, Sprachförderung und Mittagstische sind nur einige Beispiele. Mittlerweile ist die Horner Geest in den „Entwicklungsraum Billstedt / Horn“ integriert worden. Diesen Prozess der integrierten Stadtteilentwicklung hat der Bezirk vor einigen Jahren angestossen. Durch zahlreiche Konferenzen und Workshops sind über 200 Projektideen entworfen worden, die unsere Region verbessern sollen. Leider hat sich der schwarz-grüne Senat nie dazu durchringen können, aus der Planungsphase in die Realisierungsphase einzusteigen. Dies muss nun endlich geschehen!

Orte der Begegnung schaffen

Seit Jahren gibt es in Horn die Forderung nach einem Nachbarschaftszentrum, an dem verschiedene Angebote von Bücherhalle über Stadtteilverein und Senioren-Treff zusammengefasst werden. In den letzten Jahren habe ich mich sehr stark dafür eingesetzt, dass wir an der Horner Rennbahn diesen zentralen Ort schaffen. Mittlerweile sind die Pläne soweit ausgereift, dass hier ein Bauantrag gestellt werden kann. Ich will, dass das Stadtteilhaus Horn gebaut wird!

Der Hammer Park ist mehr als ein Quartierspark, er ist Naherholungsgebiet und Rückzugsraum für sehr viele Menschen im östlichen Teil des Wahlkreises und die grüne Lunge von Hamm-Borgfelde. In den letzten Jahren habe ich daran mitgewirkt, dass der Spielplatz erneuert wird und die Wege verbessert werden. Eine Toilette fehlt leider immer noch. Die Attraktivität des Hammer Parks muss weiter gesteigert werden!

Die Pläne des CDU-Senats auf dem Gelände der Horner Rennbahn eine Kombirennbahn zu errichten haben sich in Rauch aufgelöst. Durch die Pläne wurden viele wichtige Pflegemaßnahmen in den letzten Jahren zurückgestellt. Das Gelände der Horner Rennbahn muss wieder ein Freizeitpark für jedermann werden!

Zusammenleben fördern

In Hamburg-Mitte leben viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Biographien: Deutsche und Migranten, junge und alte Menschen, einige wohnen erst seit kurzem hier und andere wiederum schon sehr lange. Es gibt bei uns Menschen, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und andere wiederum, die dringend einen Job brauchen. Ich will Zusammenführen, statt spalten. Für Gute Nachbarschaften in unserem Wahlkreis.

Ich bin Abgeordneter für die Hamburgische Bürgerschaft im Wahlkreis I – Hamburg-Mitte. Dieser umfasst die Stadtteile Horn, Hamm, Borgfelde, St. Georg, Hammerbrook, St. Georg, Altstadt und Neustadt, Hafencity und St. Pauli.