Die Deutschen werden immer aktiver im Internet

Veröffentlicht am 16. August 2008 Ein Kommentar

Fast 15 Millionen Deutsche stellen eigene Fotos ins Netz, 12 Millionen beteiligen sich in Diskussionsforen und sieben Millionen unterhalten eine eigene Homepage. Das sind Zahlen die aus einer aktuellen Studie der BITKOM stammen.

Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, dass das „Mitmach-Web“ oder Web 2.0 auch in Deutschland mittlerweile ein Massenphänomen ist. Eigene Inhalte einstellen, statt nur zu konsumieren, ist derzeit ein Megatrend. Das was hier gerade passiert ist eine Bewegung weg von den traditionellen Massenmedien hin zu einer immer stärker vernetzten Welt von kleinen Meinungsnetzwerken.

Von Beginn an war das Internet auf Diskussionsforen, Usenetboards und Peer-to-Peer-Kommunikation gegründet. Usprünglich war dies zum Austausch wissenschaftlicher Berichte gedacht. Was sich verändert hat, ist der Einsatz dieser Funktionen durch die breite Masse. In den letzten Jahren entdecken immer mehr „normale“ Menschen die immer einfacher werdenen Werkzeuge für sich.

Das was heute als Social Media bezeichnet wird, hat es im Prinzip schon immer gegeben. Neu hinzugekommen ist die durch die technische Entwicklung möglich gewordene Überwindung der Reibungsverluste bei der Kommunikation zwischen einer riesigen Anzahl an Menschen. Es wird immer einfacher Inhalte ins Netz zu stellen und diese abzurufen. Diese Entwicklung hat das Potenzial, die gesamte Medien- und Informationslandschaft zu verändern, deren langfristige Auswirkung auf die professionellen Medienschaffenden kaum absehbar ist.

Kategorie : Allgemein
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Ein Kommentar zu “Die Deutschen werden immer aktiver im Internet”

  1. Nils says:

    Dazu – nur weil das vor diesem Beitrag im Newsfeed-Reader war 😉 – eine durchaus berechtigte, kritische Betrachtung der Bitkom-Ergebnisse. Demnach werden zwar nicht die Zahlen in Frage gestellt, aber die Fragestellung. Denn die von der Bitkom aufgestellten Web 2.0-Kriterien sind keine. Wo man sich dann wieder fragen muss, wie kompetent die Fragesteller sind …

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