Zehn Gebote für sinnvolle Diskussionsrunden

Veröffentlicht am 28. Juli 2008 Keine Kommentare

Jetzt wo die Temperaturen steigen und die Termine ausbleiben, habe ich ein wenig Zeit zu reflektieren und versuche mal ein paar sinnvolle Gedanken zusammen zu bringen.

Ich werde immer wieder zu Diskussionsrunden eingeladen. Egal ob nun politisch oder beruflich. Dabei erstaunt es mich immer wieder, wie unterschiedlich die Veranstaltungen organisiert sind. Dabei gibt es ein paar Faustregeln. Diese können sowohl für die Veranstalter, die Diskutanten, aber besonders für das Publikum, fruchtbare Diskussionen zur Folge haben können.

Für die Organisatoren:

  1. Du sollst das Thema der Diskussion auf das Wesentliche reduzieren
  2. Du sollst die Anzahl der Teilnehmer auf dem Podium auf eine Person pro 15 Minuten Gesamtdiskussionszeit reduzieren
  3. Du sollst Diskutanten auswählen, die möglichst verschiedene Ansichten, Meinungen und Erfahrungen einbringen. Lade doch mal einen Nichtfachmann ein, der die Runde auflockert.
  4. Du sollst mindestens die Hälfte der Zeit für Fragen und Beiträge des Publikums einplanen. Es soll eine Diskussionsrunde sein und kein Vortrag.
  5. Du sollst einen Moderator haben, der seinen Job ernst nimmt. Er soll die Runde beim Thema halten und auf die Einhaltung des Zeitplanes achten.

Für die Teilnehmer:

  1. Du sollst beim Thema bleiben.!
  2. Solange Dir nichts anderes gesagt wird, bleibe bei maximal drei Minuten pro Antwort. Trage eine verdammte Uhr.
  3. Du sollst die anderen Teilnehmer und das Publikum respektieren und direkt auf die Fragen eingehen.
  4. Du sollst nicht erneut sprechen bis die anderen Teilnehmer einen eigenen Beitrag geliefert haben.
  5. Du sollst schweigen, wenn Du zu dem Thema nichts beitragen kannst. Es ist besser zu schweigen und manche im Glauben zu lassen, man sei nicht intelligent als zu sprechen und sämtliche Zweifel zu beseitigen.

Wie immer bei Geboten hören sie sich einfacher an als sie zu befolgen 😉

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