Veröffentlicht am 7. Oktober 2014 Keine Kommentare

Theater das Zimmer in Horn eröffnet

Am Wochenende hat das “Theater das Zimmer” mit dem Stück “Tagträumer” erstmals seinen Vorhang geöffnet. Ich durfte bereits am Freitag bei der Vorpremiere als Gast dabei sein und es hat mir sehr gefallen.

Lars Ceglecki im Theater das ZimmerDas neue Theater in Horn setzt die alte Tradition des Zimmertheaters fort und zeigt Theater in einem Zimmer – der Raum ist nicht viel größer als mein Büro.

Es übernimmt die Räume und schließt damit die Lücke, des kürzlich geschlossenen “Theaters in der Washingtonallee”. 40 Plätze hat das kleine Theater und man ist als Zuschauer so dicht am Geschehen, wie in kaum einem anderen Theater. Man ist quasi Teil der Bühnenausstattung. Das Bühnenbild war diesmal eine Containerstapelei und man war überrascht, wie vielseitig dieses Raumwunder war.

Und mit dem Stück “Tagträumer” hat das Team um Lars Ceglecki auch gleich gezeigt, welches Potenzial in dem Ensemble steckt. “Tagträumer” ist ein Kammerspiel für zwei Schauspieler. Auf der einen Seite steht ein Lastwagenfahrer, der mit seinem LKW in der Stadt liegen blieb und die Räume von Rose betritt. Beide kommen schnell ins Gespräch, reden aber trotzdem oft an einander vorbei. Dennoch entsteht eine Spannung zwischen beiden, die sich immer mehr anstaut und von jetzt auf gleich wieder entlädt. Beide Figuren sind sofort präsent und auf dem engen Raum zeigt sich das schauspielerische Können der beiden Darsteller.

Ich wünsche dem neuen Theater auf jeden Fall viel Erfolg und freue mich, dass sich das kulturelle Leben in Horn weiter entwickelt und werde sicherlich wieder kommen.

Weitere Infos: www.theater-das-zimmer.de

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Veröffentlicht am 1. Oktober 2014 Keine Kommentare

Hamburg öffnet die Aktenorder

Transparenzportal HamburgNun ist es endlich offiziell gestartet: Hamburgs Transparenzportal. Damit ist Schluss mit dem Amtsgeheimnis, denn Hamburgs Verwaltung öffnet die Aktenordner und stellt die Verwaltungsdaten ins Internet. Damit setzt sich Hamburg bundesweit an die Spitze. Nirgendwo sonst ist das Verwaltungshandeln so transparent und nachvollziehbar, wie in Hamburg.

Jeder von uns kann nun im Internet nachlesen, welche Verträge die Stadt mit Unternehmen abschließt, welche staatliche Gutachten beauftragt wurden oder welche Zuwendungen Firmen und Organisationen von der Stadt erhalten. In dem Portal lässt sich umfangreich recherchieren und Rohdaten und Dokumente herunterladen. Das Portal umfasst auch die Daten des bisherigen OpenData Portals Hamburg, das in vollem Umfang integriert wurde. Die Nutzung, Weiterverwendung und Verbreitung der Daten aus dem Register sind frei, sofern höherrangiges Recht oder spezialgesetzliche Regelungen nichts anderes bestimmen.

Doch nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger ist dies ein großer Schritt. Die Verwaltung ist nun gesetzlich zu Transparenz verpflichtet. Sie muss grundlegend umdenken, denn jedes Handeln wird nun unmittelbar sicht- und überprüfbar. Wurden bisher Informationen – wenn überhaupt – nur auf Antrag herausgegeben, sind diese nun “per Default” offen. Man kann hier mit Fug und Recht von einer Informationsrevolution sprechen.

Das neue Portal ist im Transparenzgesetz verankert. Dies trat als Ersatz für das bisherige Informationsfreiheitsgesetz am 6. Oktober 2012 in Kraft und beruht auf der Volksinitiative “Transparenz schafft Vertrauen”. Ich selbst habe mich in der Vergangen sehr stark gemacht für mehr Transparenz und Offene Daten. Über die Entstehung des Gesetzes und des Portals habe ich schon bei der Gesetzgebung berichtet.

Ich bin gespannt, wie die Bürgerinnen und Bürger die neuen Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Betaphase war schon sehr vielversprechend. Sicherlich wird es nach dem Start noch Optimierungsbedarf geben. Aber der Anfang ist gemacht.

Veröffentlicht am 2. September 2014 Keine Kommentare

Große Anfrage Filmwirtschaft in Hamburg

Die Bürgerschaft hat meine Große Anfrage an den Senat zur Filmwirtschaft debattiert. Einhellig waren die Fraktionen der Meinung, dass der Filmstandort Hamburg im Verhältnis der Mittel beachtliche Erfolge aufzuweisen hat und gut aufgestellt ist. Gleichwohl gibt es mit der Digitalisierung große Herausforderungen.

In meiner Rede gebe ich einen kleinen Überblick über die Ergebnisse der Anfrage und zeige auf, welche Themen angepackt werden müssen, um auch in Zukunft vom Filmstandort Hamburg aus sehenswerte Filme auf die Leinwände der Welt zu bringen.

Film ist zugleich Kultur- und Wirtschaftsgut. Als kulturelles Produkt ist Film, wie Kultur schlechthin, ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge und wichtiger Gradmesser für die Lebensqualität, die eine Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern und auch ihren Besucherinnen und Besuchern zu bieten vermag.

Ziel des Senats ist es, die Position Hamburgs national und international als einen interessanten Filmstandort zu schärfen und die Stadt als einen Ort zu vermitteln, der die Realisierung auch außergewöhnlicher Projekte ermöglicht.

Insgesamt wird es zukünftig in vielen Bereichen darum gehen müssen, einerseits bestehende Qualitäten zu erhalten, andererseits neue Qualitäten offensiv auszubauen.

[Große Anfrage "Film in Hamburg" zum Download]

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Veröffentlicht am 5. August 2014 5 Kommentare

Warum man beim Bürgerentscheid zur Hamburger Seilbahn mit Nein stimmen sollte

Nein zur Seilbahn in HamburgBis zum 24. August sind die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Hamburg-Mitte aufgerufen, zum Bürgerentscheid über eine mögliche Seilbahn über die Elbe abzustimmen.

Mit Hochdruck und viel Geld hat die Firma Stage bezahlte Leute zur Sammlung der notwendigen Unterschriften losgeschickt, eine PR-Agentur beauftragt, um Nebelkerzen zu zünden und Strohleute installiert, um den Anschein zu erwecken, es würde sich um eine demokratischen Bürgerinitiative handeln. Oftmals wurde mit fadenscheinigen und falschen Behauptungen um die Unterschrift für das Bürgerbegehren geworben. Nun erlebt Hamburg-Mitte den ersten Bürgerentscheid und das aus rein kommerziellen Gründen.


Ich habe schon im vergangenen Jahr deutlich gemacht, was ich von diesem Projekt halte.

Ich bin der Meinung es gibt genug Gründe, gegen dieses Vorhaben zu stimmen:

  • Die Seilbahn beschädigt das Stadtbild: Die Pfeiler für die Seilbahn im historischen Elbpark, das Seil und die zahlreichen Gondeln für bis zu 30 Personen, sowie der Pfeiler auf Steinwerder neben den Musical-Theatern wären monströse Eingriffe in das Stadtbild. Die Seilbahn würde dauerhaft das Stadtbild durchschneiden und nachhaltig verändern.
     
  • Diese Seilbahn ist kein öffentliches Verkehrsmittel: Einziger Beweggrund ist die Schaffung eines Zubringers zu den Musical-Theatern auf der anderen Elbseite. Es wird keine Einbindung in das ÖPNV-Netz des HVV geben. Es geht um ein rein kommerzielles Interesse von Stage, die das Geld für die Fahrgäste nicht mehr den Barkassen zahlen wollen, sondern lieber selbst einstreichen möchten.
     
  • Es wird keine Anbindung an Wilhelmsburg geben: Die Initiatoren erwecken mit Plakaten in Wilhelmsburg den Eindruck, dass die Seilbahn bis dorthin fahren könnte. Das ist entweder Unwissenheit oder eine dreiste Lüge. Über die Hafengebiete hinweg wird es auch Sicherheitsgründen keine Trasse geben.
     
  • Die Neustadt und St. Pauli würden übermäßig leiden: Diese Stadtteile sind in erster Linie Heimat von vielen tausend Menschen und tragen jetzt schon viele Lasten durch zahlreiche Veranstaltungen. Mit der Seilbahn sollen rund 5.000 Fahrgäste pro Tag fahren. Es gibt kein schlüssiges Verkehrskonzept und die Gefahr besteht, dass noch mehr PWKs die Wohngebiete verlärmen und verstopfen.
     
  • Es gibt genug Alternativen zur Seilbahn: Die Anfahrt mit der Barkasse zu den Musicals ist sehr attraktiv und bewältigt das Besucheraufkommen auch mit dem zweiten Theater ohne Probleme. Es wurde sogar extra ein zweiter Anleger gebaut. Die auf den Plakaten getroffene Aussage mit den Radfahrern zur anderen Elbseite ist Blödsinn. Man kann wunderbar durch den alten Elbtunnel fahren, warum sollten sich Radfahrer die Seilbahn antun?


Stimmen Sie mit Nein!

Die überwältigende Mehrheit der gewählten Mitglieder der Bezirksversammlung waren gegen diese Seilbahn. Nun will ein Unternehmen mit dem demokratischen Mittel des Bürgerentscheids seine kommerziellen Interessen durchsetzen.

Bei dem Bürgerentscheid gibt es kein Quorum. Die Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet, selbst wenn die Beteiligung sehr sehr niedrig sein sollte. Wer also gegen die Seilbahn ist, sollte mit Nein stimmen. Dies erfolgt ganz einfach per Briefwahl. Einfach den Stimmzettel ausfüllen und ab in den Briefkasten!

Veröffentlicht am 1. August 2014 Keine Kommentare

Kostenlose Kinderbetreuung ab 1. August

KITA Gebührenbefreiung

Ein Gewinn für große und kleine Hamburger!

Der Hamburger SPD-Senat schafft aktive Entlastung für Familien. Ab dem 1. August 2014 ist die 5-stündige Grundbetreuung in Kita und Tagespflege in Hamburg beitragsfrei – inklusive Mittagessen! Geld, das in zweifacher Hinsicht gut angelegt ist.

Von der beitragsfreien Kinderbetreuung profitieren erstens die Eltern, denn sie sparen durchschnittlich rund 200,- Euro im Monat. So können sie Beruf und Familie besser miteinander in Einklang bringen, ohne zusätzliche finanzielle Belastung durch Kita-Gebühren.

Aber vor allem gewinnen die Kinder, denn sie erhalten von klein auf kostenlosen Zugang zu Bildung. In der Kita werden die Kleinen gefördert und wenn nötig lernen sie Deutsch. So haben sie später bessere Aussichten auf Erfolg in der Schule und damit die besten Chancen für die Zukunft!

Wir haben noch mehr getan!

Diese Entlastung reiht sich ein in eine Vielzahl von Maßnahmen, welche SPD-Fraktion und Senat direkt nach der Regierungsübernahme zur Verbesserung der frühen Bildung und Betreuung ergriffen haben:

2011: Rücknahme der schwarz-grünen Gebührenerhöhungen und Abschaffung der Mittagessengebühr
2012: Vorziehen des allgemeinen Rechtsanspruches auf 5-stündige Betreuung für alle Kinder ab 2 Jahren
2013: Mit „Kita-Plus“ erhalten rund 280 Kitas mit vielen Kindern aus sozial benachteiligten Familien für den Elementarbereich mehr Personal, z. B. für Sprachförderung – fast alle der gut 200 Grundschulen bieten am Nachmittag kostenlose Bildung und Betreuung.
2013: Erfolgreiche Umsetzung des bundesgesetzlichen Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr

Versprochen und gehalten!

Die Hamburger SPD hat ein zentrales Wahlversprechen umgesetzt. Am 01.08.2014 beginnt eine neue, familienfreundlichere Zeit in Hamburg!

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